Multiplikator*innenlehrgang
Teil : 29.08.2020 / 30.08.2020*
Teil : 26.09.2020 / 27.09.2020
 
Während einer kurzen und intensiven Multiplikator*innenausbildung bekommst Du das notwendige Handwerkszeug an die Hand, um selbst in Vereinen, deiner Schule oder am Arbeitsplatz andere Menschen über wichtige Themen nachhaltiger Entwicklung aufzuklären und sie zu eigenem Handeln zu motivieren. 
 
Ein Team von qualifizierten Referent*innen teilt mit Dir ihre Expertise in:
Ursachen & Auswirkungen des Klimawandels, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Produktionsweisen, Ressourcenverbrauch und -schutz, Konsumverhalten, wirtschaftliche Wachstumsmodelle, Fairer Handel, Partizipationsprozesse
 
Ausbildung Teil I
 
Samstag den 29.08.2020
Globale Gerechtigkeit 
Referentin: Constanza Silva Lira
 Was ist Globale Gerechtigkeit und was habe ich damit zu tun? Globales Lernen als pädagogischer Beitrag zu Globalen Gerechtigkeit
 
Sonntag den 30.08.20
Ökologie, Klimawandel und nachhaltige Entwicklung
Referentin: Moira Zouza
 Wie hängt der Klimawandel mit den nachhaltigen Entwicklungszielen bestimmter Länder zusammen und was hat das mit meinem Leben zu tun?
 
 
Ausbildung Teil II
 
Samstag den 26.09.2020
Verantwortliches Handeln vor Ort
Referentin: Dagmar Rehse
 
Nachhaltiges Handeln und konsumieren am Beispiel der Textilindustrie. 
Wie kann Mode unserem Anspruch an Nachhaltigkeit und Globaler Gerechtigkeit genügen?
 
Sonntag den 27.09.2020
Nachhaltiger Konsum – Der eigene Fußabdruck
Referent: Jamshed Omary
 Welche Konsequenzen hat mein eigenes Konsumverhalten? Welche Möglichkeiten gibt es um den eigenen Fußabdruck zu mildern?
 
Exkursion 
„Grüner Lobbyismus“? Hat unser Planet eine Lobby? Wenn ja, wie arbeit sie, welchen Einfluss hat sie und wer sind ihre Vertreter*innen?
Termin wird während des ersten Ausbildungsabschnittes gemeinsam festgelegt!
 
Referent*innen
Constanza Silva Lira
Systemische Trainerin und Bildungsreferentin für Globales Lernen in Berlin und Brandenburg sowie für Entwicklungspolitische Bildung Schwerpunktthemen: Interkulturelle Kommunikation, Migration, Menschenrechte, Kinderrechte und Fairer Handel. 

Dr. Moira J. Zuazo
Referentin in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit u.a. für: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Engagement Global – Bildung trifft Entwicklung (BtE) Berlin; Entwicklungspolitisches Bildung und Informationszentrum (EPIZ) e. V. Berlin.

Dagmar Rehse
Dipl. Entwicklungspolitologin/ Dipl. Soz.päd und ausgebildete Weberin. Schwerpunktthemen: Textilien/ Kleidung, Menschenrechte & Fairer Handel.

Jamshed Omary
Angehender Entepreneur. Baut aktuell ein nachhaltiges Social Startup auf, mit dem Ziel, soziale Organisationen in den Bereichen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit zu beraten.
 
Anmeldung:
Schick uns unter Angabe deines vollständigen Namens, deines Alters und deiner Emailadresse eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
ANMELDESCHLUSS ist 21.08.2020 
 
Veranstaltungsort:
Teil I
kenic GmbH
Linienstraße 130
10115 Berlin
U6 Oranienburger Tor
 
Teil II
Neuköllner Begegnungsstätte e.V.
Flughafenstr. 43
12053 Berlin
U8 Boddinstr.
 
*Ganztagsveranstaltung – Teilnahme ist kostenfrei / Verpflegung inklusive
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Für die Verpflegung während der Ausbildungstage ist gesorgt.

Liebe Geschwister,  

nach langer Schließzeit werden wir erstmals unter strengen Auflagen unsere Moschee wieder für Gebete öffnen.
In der aktuellen Situation der Corona-Epidemie in Deutschland haben effiziente Maßnahmen zur Eindämmung des Virus oberste Priorität.
Voraussetzung für die Teilnahme am Gebet ist deshalb die unbedingte Einhaltung der offiziellen Hygiene- und Abstandsvorschriften sowie eine vorherige Anmeldung. Die Anmeldung für das Tarawih- und Freitagsgebet erfolgt unter: https://gebet.nbs-ev.de.  

Achtung: Nur wer eine E-Mail mit einem Eintrittscode erhalten hat, kann am Tarawih und dem Freitagsgebet teilnehmen.  

'Das Fajr, Dhuhr, Asr- und Maghribgebet kann ohne vorheriger Anmeldung in der Moschee verrichten werden, hierfür müsste sich der Betende vor Ort in die Teilnehmerliste eintragen.

Im Folgenden haben wir die Hygienemaßnahmen für euch zusammengestellt, die zum Schutz aller Betenden beitragen sollen. Die Gesundheit aller steht an erster Stelle.

Die Maßnahmen zur Eindämmung im Einzelnen: 

- Die Anzahl der Gebetsteilnehmer*innen beschränkt sich auf 50 Personen.  
- Die Teilnahme an Gottesdiensten (Tarawih und Freitagsgebet) ist nur mit Voranmeldung möglich. Dafür wurde ein Anmeldeformular online vorbereitet.
- Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen einen QR-Code und weitere Informationen (z.B. Teilnahmedatum und Uhrzeit sowie die Verhaltensregeln auf Deutsch und Arabisch)  
- Der QR-Code wird am Eingang durch Ordner*innen gescannt und erst dann wird der Zutritt gewährt.
- Im Falle technischer Störungen erfolgt die Überprüfung anhand einer Teilnehmerliste am Eingang (daher bitte ein - Ausweisdokument mitführen).
- Für die Durchführung der Gebete wird nur dringend notwendiges Personal (Ordner*innen, Vorbeter und Imame) bereitgestellt.  
- Das Angebot an medialenGottesdiensten wird als Alternative zur Vermeidung von Infektionen beibehalten.
- Menschen über 65 Jahren wird dringend empfohlen, die Gebete nicht in der Moschee, sondern zu Hause zu verrichten.
- Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sollen zu Hause beten.  
- Es dürfen keine Begleitpersonen oder Kinder mitgebracht werden.
- Der vorgeschriebene Abstand von 1,5-2m ist von Besucher*innen und Personal beim Hinein- und Hinausgehen, ebenso während des gesamten Verlaufs des Gebetes einzuhalten.
- Die Gebetsplätze sowie der entsprechende Abstand von 1,5m nach vorn und hinten sowie zu beiden Seiten ist markiert.
- Abstandsmarkierungen sind in der Moschee für die Laufwege angebracht.
- Ordner*innen und Helfer*innen sorgen für einen reibungslosen Ablauf vor, während und nach dem Gebet.
- Verschiedene Türen werden jeweils als Ein- und Ausgang genutzt.
- Versammlungen vor der Moschee vor und nach dem Gebet sind verboten.
- Kein Zutritt für Personen mit Krankheitssymptomen!
- Ordner*innen helfen beim Ein- und Ausgang, sorgen dafür, dass Mundschutz (selbst mitbringen) angelegt ist und     Hände desinfiziert werden.
- Kein Körperkontakt zwischen den Besucher*innen!
- Gebetsbesucher*innen bereiten sich zu Hause so weit wie möglich vor (u.a. rituelle Waschungen – Wudu`), die Sanitäranlagen stehen nur für Notfälle und bei   regelm. Desinfektion zur Verfügung.
- Besucher*innen bringen alles selbst mit (z.B. Koran, Gebetsteppich etc.)
- In der Moschee werden keine Gebetsketten, Korane oder Koranablagetische ausgelegt.
- Keine Schuhanzieher!  
- Die Räumlichkeiten inkl. Kontaktflächen und Mikrofone werden regelmäßig desinfiziert und natürlich gut durchlüftet.
- Ordner*innen schließen die Türen vor dem Gottesdienst und öffnen die Türen, wenn der Gottesdienst vorbei ist.
- Nach dem Gebet ist die Moschee zügig zu verlassen.
- Aushänge zu Abstands- und Hygienevorschriften in der Moschee sind zu beachten; der Imam und Vorstand weisen vor und nach dem Gebet auf die Maßnahmen hin.

NBS-Vorstand

 Der Tag der Deutschen Einheit und Tag der offenen Moschee 2019 war ein wunderbarer Tag der Begegnung.

Unter dem Motto "Menschen machen Heimat/en" überwanden wir Grenzen, kreierten Zukunftsvisionen und lernten voneinander! Wir danken allen, die diesen Tag möglich machten. Insbesondere Pfarrer Martin Germer und dem Künstler Abdallah Arisha, es war uns eine Ehre Euch bei uns zu haben! 

Keine Worte können das Grauen zum Ausdruck bringen, das wir angesichts der im Amazonas wütenden Bränden empfinden. Diese menschengemachte Zerstörung der Schöpfung ist unerträglich und die Empörung in unserem Land noch zu leise. Es ist an der Zeit, laut zu werden und gemeinsam für das Überleben unseres Planeten die Stimme zu erheben. Es liegt in unser aller Verantwortung, die grüne Lunge unserer Welt zu retten und gemeinsam aktiv für die Bewahrung der Schöpfung zu kämpfen.


Als religiöse Menschen glauben wir daran, dass wir Menschen von Gott den Auftrag haben, alles Leben auf der Erde zu achten und vor Schaden zu bewahren. Wenn wir eines Tages vor den Schöpfer treten, möchten wir uns an einem liebevollen und verantwortungsbewussten Umgang mit seiner Schöpfung messen lassen.


Darum appellieren wir hiermit an unsere Repräsentant*innen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, den bisherigen Worten Taten folgen zu lassen. Die Regierungen, die Hilfsorganisationen und die Menschen in Lateinamerika brauchen unsere sofortige Unterstutzung, um die Brände im Regenwald schnellstmöglich zu löschen. Weder Macht, Gier oder Bequemlichkeit durfen unser Handeln bestimmen. Es geht letztlich um das Überleben der Menschheit als Ganzes.


Wir fordern darum dringend konkrete Hilfsangebote zur Entschärfung der dramatischen Lage im Amazonas. Über die Feuerkatasrophe hinaus fordern wir ein stärkeres Engagement von Seiten der Bundesregierung, der Wirtschaftsunternehmen und der Gesellschaft gegen die brutale Abholzung des Regenwaldes aus Gründen der Profitgier.

Erstunterzeichnende:

Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS)
Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS)
Religionen auf dem Weg des Friedens
Religionen auf dem Weg des Friedens
Inssan e.V.
Inssan e.V.
Initiative berliner Muslime e.V. (IBMUS)
Initiative berliner Muslime e.V. (IBMUS)
Islamische Föderation Berlin e.V. (IFB)
Islamische Föderation Berlin e.V. (IFB)
Zentralrat der Muslime in Deutschland –Berliner Landesverband (ZMD)
Zentralrat der Muslime in Deutschland –Berliner Landesverband (ZMD)
Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung e.V. (IZDB)
Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung e.V. (IZDB)
Zentrum für Religion, Mensch und Gesellschaft e.V.
Zentrum für Religion, Mensch und Gesellschaft e.V.
Islamisches Jugendzentrum Berlin e.V. (IJB)
Islamisches Jugendzentrum Berlin e.V. (IJB)
Khadija Moschee der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Berlin
Khadija Moschee der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Berlin
Interkulturelles Zentrum Genezareth
Pfarrer Dr. Reinhard Kees - Interkulturelles Zentrum Genezareth
Cordoba e.V.
Cordoba e.V.
Muslimisches Seelsorge Telefon (MuTeS)
Muslimisches Seelsorge Telefon (MuTeS)
Zeituna e.V
Zeituna e.V.
Arresalah e.V.
Arresalah e.V..
Teiba e.V.
Teiba e.V.
Christian Awhan Hermann – Imam und Vorstandsvorsitzender KALIMA e.V.
Christian Awhan Hermann – Imam und Vorstandsvorsitzender KALIMA e.V.
Haladhara Thaler, Hindu-Gemeinde Berlin
Pfn. Dr. Gerdi Nützel
Osman Örs, Imam Stiftung Hous of One
Arbeitsgemeinschaft Muslimische Krankenhausseelsorge e.V. (AGMKS)
Dr. Thomas M. Schimmel
Dr. med. Basel Allozy
Sonja Reichensperger

„Mensch, Natur und Schöpfung – ökologische Krise = eine spirituelle Krise? Zu diesem Thema luden wir dieses Jahr zur 8. Langen Nacht der Religionen ein um mit unseren Gästen über Umweltschutz und Nachhaltigkeit aus religiöser Perspektive zu sprechen. 

Impulsvorträge, Diskussionsrunden und Informationsstände haben unseren Wissensdurst gestillt und zum Weiterdenken angeregt. Wir tauchten ein in die Kultur des Islams und durften im Anschluss die zwanglosen Gespräche in angenehmer Atmosphäre bei leckeren Snacks genießen. 

 

'Wir sind uns einig, dass wir uneinig sind und es ändert nichts an unserem Zusammenhalt', diese Aussage beschreibt wohl am besten den Trialog am Abend unseres traditionellen Interreligiösen Iftars.

Teilgenommen haben dieses Jahr:
- Seitens des Judentums: Jalda Rebling, Kantorin & spirituelle Leitung der Gemeinde Ohel HaChidusch Berlin,
- Seitens des Christentums: Dr. Gerdi Nützel, Pfarrerin für internationale Studierende in der ESG Berlin/ Notfonds,  interreligiöse Lehrbeauftragte; Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen  
- Seitens des Islams: Hajja Feride F. G.-Gençaslan, Beauftragte des Ordens der Ehrenwerten Naqshbandiyya, Vorsitzende des Europ. Zentrum für Sufismus & Interreligiöse Begegnungen e.V.; Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen
Es war ein wunderbarer Abend mit wunderbaren Freund*innen. Herzlichen Dank an die großartigen Frauen, die ihr wissen mit uns geteilt haben und an alle die uns mit ihrer Anwesenheit beschenkt haben!