Zum Abschluss des Monats Ramadan, veranstalte die Neuköllner Begegnungsstätte e.V. in Kooperation mit dem Insaan e.V. ein Fest für Geflüchtete. Rund 300 Geflüchtete aus den umliegenden Unterkünften besuchten das Fest. Auch die Neuköllner Bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey nahm an der Veranstaltung Teil. 

 

„Ich finde es wichtig zu wissen, was in den Neuköllner Moscheen vor sich geht. Gerade weil es darum geht, auch dort die demokratischen Werte zu verteidigen. Es immer wieder klar zu machen, was wichtig ist für ein friedliches Zusammenleben in dieser Stadt und dass die Regeln in unserem Land für alle gelten. Gemeinsam mit der Polizei, dem Neuköllner Migrationsbeauftragten und auch Vertretern der christlichen Kirche und anderen Einrichtungen,  sind wir im Gespräch um radikalen Tendenzen entgegen zu wirken.“ 

 

Die NBS e.V. begrüßte auch dieses Jahr über siebzig Gäste verschiedener Religionen und Organisationen zum alljährlichen interreligiösen Fastenbrechen im Ramadan.

Der Monat Ramadan ist der wichtigste und heiligste Monat für Muslime. Die Gäste erwartete ein kulturelles Programm unter Anderem mit Lesungen aus den heiligen Büchern der christlichen, jüdischen und muslimischen Religion, Sketche, musikalischer Unterhaltung, sowie auch kulinarische Köstlichkeiten zum Fastenbrechen (Iftar). 

 

„Es war wirklich ein schönes Miteinander der verschiedenen Religionen“, so Imam Taha Sabri, „es kamen mehr Leute als wir erwartet haben. Viele Gäste haben noch Freunde und Bekannte eingeladen die wir alle auf das herzlichste Willkommen hießen“.

 

 

Großer Dank gilt auch den zahlreichen Helfern.

 

 

Die Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS) setzte am 30. Mai 2016 unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus“ ein Zeichen für eine vielseitige Gesellschaft.

Die Vizepräsidentin des Bundestages Claudia Roth und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland Aiman Mazyek, eröffneten den thematischen Einstieg durch anregende Vorträge. Deutlich wurde bei allen Referenten die Bedeutung von Pluralismus und einem friedlichen Miteinander.

„Ich hoffe, dass diese Veranstaltung heute ein wichtiges und klares Zeichen in diese Richtung legt, dass wir hier zusammen für unsere Republik und Gesellschaft stehen, egal ob wir Christen, Juden, Muslime, Menschen ohne Glaube, Agnostiker oder Humanisten sind.“ bekräftigte Aiman Mazyek während der Diskussion.

Im Anschluss hatten die rund 300 Gäste aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen die Möglichkeit, Fragen an das Podium zu stellen. Viele dieser Fragen waren kritischer Natur. „Es freut mich zu sehen, dass vor allem die Jugendlichen hinterfragen und mitdenken“, sagte Imam Mohammed Taha Sabri. Dies sei ein gutes Zeichen für die Zukunft.

„Vielen Dank für das Haus des Friedens in einer Welt, wo viel Krieg und so viel Gewalt ist. Ein Haus des Friedens, was hoffentlich auch ausstrahlt auf den inneren Frieden in dieser Stadt und in unserem Land. Ich will gerne auf Ihrer Seite dafür eintreten“, so Claudia Roth.

Als NBS e.V. bedanken wir uns noch einmal bei Frau Roth für die Bekräftigung, dass der Islam ein Teil von Deutschland sei und man sich stärker für die Anerkennung einsetzen müsse.

Über 250 Mädchen und Frauen nahmen an der 6. Mädchenkonferenz in der NBS teil. Die Konferenz wurde von aktiven Mitgliedern der NBS-Shabbat- Mädchengruppe organisiert. 

Ehrengast Dr. Silvia Horsch, Mitgründerin von Nafisa.de referierte zum Thema:" (Unerzählte) Geschichten muslimischer Frauen und ihre Bedeutung für uns heute“. Ehrungen, Sketche, köstliches Essen und Musik rundeten das Programm ab.

 

Am 21.11.2015 hielt die Neuköllner Begegnungsstätte e.V. die Podiumsdiskussion zum Thema: „Gesellschaft – Solidarität – Partizipation“,„Gemeinsam AKTIV“ in Ihrem Hause ab. Als Podiumsgäste waren geladen: 

Bezirksbürgermeisterin, Dr. Franziska Giffey, Professor der vergleichenden Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt, Prof. Dr. Werner Schiffauer und der Berliner Landesvorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Mohamad Hajjaj. 

Die Podiusmdiskussion sprach verschiedene gesellschaftliche- und soziale Themen an und führte zu einem regen und erkenntnisreichen Austausch, welcher im Anschluss bei individuellen Gesprächen bei kulinarischen Spezialitäten fortgeführt wurde.