'Wir sind uns einig, dass wir uneinig sind und es ändert nichts an unserem Zusammenhalt', diese Aussage beschreibt wohl am besten den Trialog am Abend unseres traditionellen Interreligiösen Iftars.

Teilgenommen haben dieses Jahr:
- Seitens des Judentums: Jalda Rebling, Kantorin & spirituelle Leitung der Gemeinde Ohel HaChidusch Berlin,
- Seitens des Christentums: Dr. Gerdi Nützel, Pfarrerin für internationale Studierende in der ESG Berlin/ Notfonds,  interreligiöse Lehrbeauftragte; Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen  
- Seitens des Islams: Hajja Feride F. G.-Gençaslan, Beauftragte des Ordens der Ehrenwerten Naqshbandiyya, Vorsitzende des Europ. Zentrum für Sufismus & Interreligiöse Begegnungen e.V.; Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen
Es war ein wunderbarer Abend mit wunderbaren Freund*innen. Herzlichen Dank an die großartigen Frauen, die ihr wissen mit uns geteilt haben und an alle die uns mit ihrer Anwesenheit beschenkt haben!

Artikel (4) GG sichert uns Religionsfreiheit zu. Doch nicht alle Menschen auf der Welt genießen dieselben Rechte, sind Opfer von Verfolgung und Gewalt.

Anlässlich 70 Jahre Grundgesetz nahm die NBS gemeinsam mit dem House of One, den Botschaftern Neuseelands und Sri Lanka sowie weiteren religiösen Akteuren aus dem Raum Berlin, an einer Friedensandacht teil, um ihren Respekt über Religionsgrenzen hinweg zu zeigen und den Zusammenhalt zu demonstrieren. Sie beteten gemeinsam für den Weltfrieden und Gedachten den Opfern und Hinterbliebenen von Terror und Unterdrückung.

Unser Leben wird immer stärker von der Geschwindigkeit regiert. Schnell abrufbar, kurz und bündig und am besten günstig, das sind Eigenschaften, die heutzutage Literatur häufig erfüllen soll.

Unsere Kinder wachsen in einer von Technologie beschleunigten Welt auf und wissen häufig nicht die Vielzahl anderer Eigenschaften von Literatur und ihrem ursprünglichen Medium zu schätzen, das Buch. Wir wollten mit dem diesjährigen “Tag des Lesens“ in der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. unseren Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus viele großartige Persönlichkeiten bei uns begrüßen zu dürfen.

Neben Reiner Hoffmann, Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes #DGB, besuchten uns Aiman Mazyek, Vorstand des Zentralrats der Muslime in Deutschland #ZMD, Christine Buchholz, MdB und viele langjährige Freund*innen. Wir hatten die Möglichkeit gemeinsam um die Verstorbenen in #Christchurch zu trauern und uns gegenseitig für eine bessere Zukunft zu stärken. #InternationaleWochengegenRassismus

Der Vorsitzende und Imam der Neuköllner Begegnungsstätte, Mohamed Taha Sabri, bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und ihr Engagement. Er sagte: „Wir lassen uns nicht instrumentalisieren und gegeneinander aufbringen. Der Hass wird niemals siegen, sondern die Verständigung und die Liebe.“.

Anlässlich des 70. Jahrestags der Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen lud die NBS gemeinsam mit ihren Neuköllner Partnern zu einer interkulturellen und interreligiösen Festveranstaltung in das Interkulturelle Zentrum Genezareth ein.

Ab 18.30 Uhr gab es einen Empfang mit Obst und Getränken, im Anschluss begleitete ein buntes Programm durch die Veranstaltung. Eine vielsprachige Performance, Grußworte des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Martin Hikel, eine Theateraufführung des Deutsch-Jüdischen Theaters sowie ein interreligiöses Gebet füllten den Begegnungsabend. 

Aufregend und ereignisreich ging es gestern beim Tag der offenen Moschee in der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. zu. Jährlich besuchen zahlreiche Interessent*innen unsere Räumlichkeiten und wir freuen uns über eine steigende Tendenz der Besucherzahlen!

Unser Imam Mohammed Taha Sabri begrüßte die Anwesenden (darunter eine Gruppe aus der Gemeinde vom Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf unter der Leitung des Pfarrers Duschka) mit einem zur Diskussion einladenden Input über Religiosität und seiner aktuellen Bedeutung in unserer Gesellschaft.

Im Rahmen der ersten Moscheeführung ergab sich spontan ein öffentlicher Dialog zwischen Imam Mohammad Taha Sabri und Pfarrer Duschka über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Religiosität im Christentum und im Islam. Wir danken Pfarrer Duschka nochmal herzlich für seine Gesprächsbereitschaft.

Weitere Besonderheiten stellten die Gastgeschenke (bestehend aus einem Stoffbeutel und dem eigenen Namen in arabischsprachiger Schrift auf Papier), die interaktiven Moscheeführungen, die offenen Räume für individuelle Gespräche und ein künsterischer Beitrag durch den Vortrag eines Gedichts ("Herbsttag" von Rainer Maria Rilke) passend zur Jahreszeit dar.

Im Zentrum stand der Vortrag vom Imam Ferid Heider zum Thema "Gottesbewusstsein und sein Alltagsbezug in einer vielfältigen religiösen Lebenswelt".

Als Überraschungsgast tauchte zudem der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek mit familiären Begleitung auf. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten für die Mitarbeit und bei allen Besucher*innen für die Beteiligung, das Interesse und die Offenheit!

Wir hoffen, dass alle eine entspannte und erkenntnisreiche Zeit hatten und freuen uns auf ein regelmäßiges Wiedersehen.