Keine Worte können das Grauen zum Ausdruck bringen, das wir angesichts der im Amazonas wütenden Bränden empfinden. Diese menschengemachte Zerstörung der Schöpfung ist unerträglich und die Empörung in unserem Land noch zu leise. Es ist an der Zeit, laut zu werden und gemeinsam für das Überleben unseres Planeten die Stimme zu erheben. Es liegt in unser aller Verantwortung, die grüne Lunge unserer Welt zu retten und gemeinsam aktiv für die Bewahrung der Schöpfung zu kämpfen.


Als religiöse Menschen glauben wir daran, dass wir Menschen von Gott den Auftrag haben, alles Leben auf der Erde zu achten und vor Schaden zu bewahren. Wenn wir eines Tages vor den Schöpfer treten, möchten wir uns an einem liebevollen und verantwortungsbewussten Umgang mit seiner Schöpfung messen lassen.


Darum appellieren wir hiermit an unsere Repräsentant*innen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, den bisherigen Worten Taten folgen zu lassen. Die Regierungen, die Hilfsorganisationen und die Menschen in Lateinamerika brauchen unsere sofortige Unterstutzung, um die Brände im Regenwald schnellstmöglich zu löschen. Weder Macht, Gier oder Bequemlichkeit durfen unser Handeln bestimmen. Es geht letztlich um das Überleben der Menschheit als Ganzes.


Wir fordern darum dringend konkrete Hilfsangebote zur Entschärfung der dramatischen Lage im Amazonas. Über die Feuerkatasrophe hinaus fordern wir ein stärkeres Engagement von Seiten der Bundesregierung, der Wirtschaftsunternehmen und der Gesellschaft gegen die brutale Abholzung des Regenwaldes aus Gründen der Profitgier.

Erstunterzeichnende:

Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS)
Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS)
Religionen auf dem Weg des Friedens
Religionen auf dem Weg des Friedens
Inssan e.V.
Inssan e.V.
Initiative berliner Muslime e.V. (IBMUS)
Initiative berliner Muslime e.V. (IBMUS)
Islamische Föderation Berlin e.V. (IFB)
Islamische Föderation Berlin e.V. (IFB)
Zentralrat der Muslime in Deutschland –Berliner Landesverband (ZMD)
Zentralrat der Muslime in Deutschland –Berliner Landesverband (ZMD)
Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung e.V. (IZDB)
Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung e.V. (IZDB)
Zentrum für Religion, Mensch und Gesellschaft e.V.
Zentrum für Religion, Mensch und Gesellschaft e.V.
Islamisches Jugendzentrum Berlin e.V. (IJB)
Islamisches Jugendzentrum Berlin e.V. (IJB)
Khadija Moschee der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Berlin
Khadija Moschee der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Berlin
Interkulturelles Zentrum Genezareth
Pfarrer Dr. Reinhard Kees - Interkulturelles Zentrum Genezareth
Cordoba e.V.
Cordoba e.V.
Muslimisches Seelsorge Telefon (MuTeS)
Muslimisches Seelsorge Telefon (MuTeS)
Zeituna e.V
Zeituna e.V.
Arresalah e.V.
Arresalah e.V..
Teiba e.V.
Teiba e.V.
Christian Awhan Hermann – Imam und Vorstandsvorsitzender KALIMA e.V.
Christian Awhan Hermann – Imam und Vorstandsvorsitzender KALIMA e.V.
Haladhara Thaler, Hindu-Gemeinde Berlin
Pfn. Dr. Gerdi Nützel
Osman Örs, Imam Stiftung Hous of One
Arbeitsgemeinschaft Muslimische Krankenhausseelsorge e.V. (AGMKS)
Dr. Thomas M. Schimmel
Dr. med. Basel Allozy
Sonja Reichensperger

'Wir sind uns einig, dass wir uneinig sind und es ändert nichts an unserem Zusammenhalt', diese Aussage beschreibt wohl am besten den Trialog am Abend unseres traditionellen Interreligiösen Iftars.

Teilgenommen haben dieses Jahr:
- Seitens des Judentums: Jalda Rebling, Kantorin & spirituelle Leitung der Gemeinde Ohel HaChidusch Berlin,
- Seitens des Christentums: Dr. Gerdi Nützel, Pfarrerin für internationale Studierende in der ESG Berlin/ Notfonds,  interreligiöse Lehrbeauftragte; Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen  
- Seitens des Islams: Hajja Feride F. G.-Gençaslan, Beauftragte des Ordens der Ehrenwerten Naqshbandiyya, Vorsitzende des Europ. Zentrum für Sufismus & Interreligiöse Begegnungen e.V.; Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen
Es war ein wunderbarer Abend mit wunderbaren Freund*innen. Herzlichen Dank an die großartigen Frauen, die ihr wissen mit uns geteilt haben und an alle die uns mit ihrer Anwesenheit beschenkt haben!

Artikel (4) GG sichert uns Religionsfreiheit zu. Doch nicht alle Menschen auf der Welt genießen dieselben Rechte, sind Opfer von Verfolgung und Gewalt.

Anlässlich 70 Jahre Grundgesetz nahm die NBS gemeinsam mit dem House of One, den Botschaftern Neuseelands und Sri Lanka sowie weiteren religiösen Akteuren aus dem Raum Berlin, an einer Friedensandacht teil, um ihren Respekt über Religionsgrenzen hinweg zu zeigen und den Zusammenhalt zu demonstrieren. Sie beteten gemeinsam für den Weltfrieden und Gedachten den Opfern und Hinterbliebenen von Terror und Unterdrückung.

Unser Leben wird immer stärker von der Geschwindigkeit regiert. Schnell abrufbar, kurz und bündig und am besten günstig, das sind Eigenschaften, die heutzutage Literatur häufig erfüllen soll.

Unsere Kinder wachsen in einer von Technologie beschleunigten Welt auf und wissen häufig nicht die Vielzahl anderer Eigenschaften von Literatur und ihrem ursprünglichen Medium zu schätzen, das Buch. Wir wollten mit dem diesjährigen “Tag des Lesens“ in der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. unseren Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus viele großartige Persönlichkeiten bei uns begrüßen zu dürfen.

Neben Reiner Hoffmann, Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes #DGB, besuchten uns Aiman Mazyek, Vorstand des Zentralrats der Muslime in Deutschland #ZMD, Christine Buchholz, MdB und viele langjährige Freund*innen. Wir hatten die Möglichkeit gemeinsam um die Verstorbenen in #Christchurch zu trauern und uns gegenseitig für eine bessere Zukunft zu stärken. #InternationaleWochengegenRassismus

Der Vorsitzende und Imam der Neuköllner Begegnungsstätte, Mohamed Taha Sabri, bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und ihr Engagement. Er sagte: „Wir lassen uns nicht instrumentalisieren und gegeneinander aufbringen. Der Hass wird niemals siegen, sondern die Verständigung und die Liebe.“.

Anlässlich des 70. Jahrestags der Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen lud die NBS gemeinsam mit ihren Neuköllner Partnern zu einer interkulturellen und interreligiösen Festveranstaltung in das Interkulturelle Zentrum Genezareth ein.

Ab 18.30 Uhr gab es einen Empfang mit Obst und Getränken, im Anschluss begleitete ein buntes Programm durch die Veranstaltung. Eine vielsprachige Performance, Grußworte des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Martin Hikel, eine Theateraufführung des Deutsch-Jüdischen Theaters sowie ein interreligiöses Gebet füllten den Begegnungsabend.