interreligiös - interkulturell - spirituell - wahrhaftig und bereichernd, das sind die Worte, die den Abend des 13. Juni 2017 in der NBS wohl am besten beschreiben.

Erneut durften wir mit unseren Bekannten, Freund*innen und langjährigen Kolleg*innen einen wundervollen Abend verbringen und in einer einzigartigen Atmosphäre unser Fasten brechen. Die interessanten Einblicke in die unterschiedlichen Traditionen zum Fasten in den abrahamitischen Religionen regten zu so manch privaten Austausch über die Bedeutung der Enthaltsamkeit für den Glauben an, während uns die musikalische Darbietung von Orhan Senel in den fernen Orient entführte. Imam Taha Sabri sorgte zudem für einen kleinen Überraschungsausflug in die Toscana als er beim Abschied unserer langjährigen Kollegin und Freundin Elisabeth Kruse 'Lasciatte mi cantare' anstimmte.

Wir danken allen Anwesenden und Helfer*innen für ihr zahlreiches Kommen und ihre unglaubliche Unterstützung, ohne die solche wahrhaftigen Begenungen einfach undenkbar wären.

Der 25. Mai 2017 stand ganz im Lichte der interreligiösen Begegnung.

Bereits am frühen Vormittag sind einige Mitglieder unserer Gemeinde der Einladung Pfarrer Germers und Ulrike Trautweins gefolgt und haben an einer ganz besonderen christlichen Messe im Rahmen des Kirchentages teilgenommen.

Während des Freiluftgottesdienstes der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche konnten wir den Gesängen wundervoller Stimmen lauschen und uns von den schönen Worten zum friedlichen Miteinander berühren lassen. Wir sind Ulrike Trautwein, Generalsuperintendantin der EKBO sowie Pfarrer Germer, dem Pfarrer der Gedächniskirche, für diese großartige Gelegenheit sehr dankbar.

Pünktlich um 11.00 startete für unseren Imam Mohammed Taha Sabri von der Gedächtniskirche die meet2respect Tandemtour 2017. In einem Fahrradtaxi fuhr er mit dem Integrationsbeauftragten Andreas Germershausen für Respekt und Toleranz gegenüber Gläubigen, Andres-Gläubigen und Nicht-Gläubigen. Gemeinsam mit Vertreter*innen vieler Religionen und Weltanschauungen setzen sie ein deutliches Zeichen für den Zusammenhalt der Glaubensgemeinschaften. Die Tour endete am Gendarmenmarkt, wo sie bereits viele Menschen an der Langen Tafel der Religionen empfingen, die jährlich den Auftakt der Langen Nacht der Religionen darstellt. An Informationstischen zeigten sich zwei unserer Moscheeguides von ihrer Schokoladenseite und sprachen mit allen Bürger*innen die Interesse zeigten über Gott und die Welt. Mit Charme und Offenheit begegneten sie den Fragen der Menschen und schufen Raum für weitere Begegnungen dieser Art.

Am Abend schließlich fand auch in unserer Moschee die Lange Nacht der Religionen statt. Während der Begegnung à la carte konnten Menschen einander, Islam wie er von unseren Gemeindemitgliedern verstanden wird und unsere Moschee näher kennenlernen und über die wichtige Frage sprechen: Was bedeutet es Bürger*in dieser wundervollen Stadt zu sein? Das anfängliche Speed-Meeting fand bei unseren Besucher*innen großen Anklang, da sie auf diese Weise mit vielen Menschen ins Gespräch kommen konnten. Die Tische wurden immer von zwei unserer jungen Moscheeguides besetzt, die ihrer Aufgabe meisterlich nachgekommen sind und sich hingebungsvoll um die Besucher*innen gekümmert haben. Die anschließenden persönlichen Moscheeführungen rundeten den ersten Teil der Veranstaltung ab.

 Während der Diskussion im Fischglas zwischen  

● Winfriede Schreiber, ehemalige Leiterin des Brandenburger Verfassungsschutzes und Vorstandsvorsitzende von Leadership Brandenburg

● Arnold Mengelkoch, Integrationsbeauftragter Neukölln

● Susanne Sander, Bürgerplattform WIN-Wir in Neukölln

● Ármin Langer, Student der jüdischen Theologie und Gründer der Initiative Salaam Schalom und

● M. Taha Sabri, Imam und Vorstandsvorsitzender der Neuköllner Begegnungsstätte e.V.

wurden wichtige Aspekte des Zusammenlebens besprochen. Es war ein anregendes Gespräch bei dem Ideen im Umgang mit den Herausforderungen unserer Stadt im Fokus standen.

Das gemeinsame Essen am Ende der Veranstaltung beförderte den herzlichen Austausch zwischen allen Teilnehmer*innen und schloss den wunderbaren interreligiösen Tag ab. Mit dem Wunsch sich bald wieder zu sehen, gemeinsam den Dialog der Religionen in der Stadt noch stärker zu gestalten und gegen intolerantes Gedankengut einzustehen, gingen alle Besucher*innen und Veranstalter*innen heim.

 

'Begegnungen à la carte'

Der 25. Mai 2017 stand ganz im Lichte der interreligiösen Begegnung.

Zum Auftakt der Langen Nacht der Religionen wurde traditionell die Lange Tafel der Religionen am Mittag eröffnet.

An Informationstischen zeigten sich zwei unserer Moscheeguides von ihrer Schokoladenseite und sprachen mit allen Bürger*innen die Interesse an Islam und Religion hatten über Gott und die Welt. Mit Charme und Offenheit begegneten sie den Fragen der Menschen und schufen Raum für weitere Begegnungen dieser Art.

Am Abend schließlich fand auch in unserer Moschee die Lange Nacht der Religionen statt.

Durch die 'Begegnung à la carte' konnten Menschen einander, Islam wie er von unseren Gemeindemitgliedern verstanden wird und unsere Moschee näher kennenlernen und über die wichtige Frage sprechen: Was bedeutet es Bürger*in dieser wundervollen Stadt zu sein?

Das Speed-Meeting zu Beginn fand bei unseren Besucher*innen großen Anklang, da sie auf diese Weise mit vielen Menschen ins Gespräch kommen konnten. Die Tische wurden immer von zwei unserer jungen Moscheeguides besetzt, die ihrer Aufgabe meisterlich nachgekommen sind und sich hingebungsvoll um die Besucher*innen gekümmert haben. Die anschließenden persönlichen Moscheeführungen rundeten den ersten Teil der Veranstaltung ab.

Während der Diskussion im Fischglas zwischen  

● Winfriede Schreiber, ehemalige Leiterin des Brandenburger Verfassungsschutzes und Vorstandsvorsitzende von Leadership Brandenburg

● Arnold Mengelkoch, Integrationsbeauftragter Neukölln

● Susanne Sander, Bürgerplattform WIN-Wir in Neukölln

● Ármin Langer, Student der jüdischen Theologie und Gründer der Initiative Salaam Schalom und

● M. Taha Sabri, Imam und Vorstandsvorsitzender der Neuköllner Begegnungsstätte e.V.

wurden wichtige Aspekte des Zusammenlebens besprochen. Es war ein anregendes Gespräch bei dem Ideen im Umgang mit den Herausforderungen unserer Stadt im Fokus standen.

Das gemeinsame Essen am Ende der Veranstaltung beförderte den herzlichen Austausch zwischen allen Teilnehmer*innen und schloss den wunderbaren interreligiösen Tag ab. Mit dem Wunsch sich bald wieder zu sehen, gemeinsam den Dialog der Religionen in der Stadt noch stärker zu gestalten und gegen intolerantes Gedankengut einzustehen, gingen alle Besucher*innen und Veranstalter*innen heim.

Am Wochenende organisierte die Jugendgruppe der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. in Kooperation mit dem Islamisches Jugendzentrum Berlin eine Benefizveranstaltung zugunsten der bedürftigen Minderheit der Rohingya in Burma.

Das Programm, welches von Jugendlichen eigenständig organisiert, moderiert und durchgeführt wurde, brachte ca. 2155€ an Spendengeldern ein.

Wir danken allen Helfern und Organisatoren!

Gemeinsam mit dem Verein für Psychiatrie und seelische Gesundheit e.V. lud die NBS vergangenen Freitag, zu der Informationsveranstaltung zum Thema: „Die vielen Gesichter der Depression, die Therapie-Möglichkeiten und die Vorbeugung von Suiziden“ ein.

Kompetente Ärzte der Neurologie und qualifizierte Psychotherapeuten erläuterten die Anzeichen von depressiven Erkrankungen und gaben Einblick in die Bewältigung der schleichenden Krankheit. Rund 100 Gemeindemitglieder und Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Die Häufigkeit der Publikumsfragen zeigte den massiven Bedarf an einer solchen wichtigen Veranstaltung. Aufgrund der hohen Nachfrage wird demnächst eine Folgeveranstaltung geplant.

Die Nachfrage an Moscheeführungen in unserem Zentrum nehmen ständig zu. Um diesen Bedarf an Moscheeführern zu decken, startete die NBS anfang des Jahres 2017 ein Projekt mit dem Namen "Supermoscheeguides". Dieses Projekt soll dazu dienen künftige Moscheeguides auszubilden, welche Moscheeführungen eigenständig leiten können. 

Anmeldungen für Moscheeführungen können unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.